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Im Rahmen der 9. UN-Vertragsstaatenkonferenz zur biologischen Vielfalt pflanzen am 27. Mai der Deutsche Forstwirtschaftsrat (DFWR) und der Deutsche Holzwirtschaftsrat (DHWR) fünf Bäume stellvertretend für fünf Kontinente auf dem Konferenzgelände an der Bonner Rheinaue. Mit dieser Pflanzaktion soll auf die besondere Bedeutung der Wälder für die biologische Vielfalt hingewiesen.
Zur Pflanzung sind neben Bundesumweltminister Sigmar Gabriel auch Botschafter der
fünf Kontinente und viele prominente Gäste eingeladen.
Für die Pflanzaktion wurden Bäume ausgewählt, die einerseits
charakteristisch für ihren Kontinent sind, andererseits aber auch den hiesigen Klima- und
Umweltanforderungen gewachsen sind. So werden neben der äußerst seltenen
Wollemie aus Australien auch eine
Atlaszeder, eine
Andentanne (oder Araukarie) und ein
Ginkgo gepflanzt. Lediglich die
Rotbuche, als europäischer Vertreter, dürfte den Besuchern der Rheinaue vertrauter sein. Die deutsche Forstwirtschaft fühlt sich für die Buchen besonders verantwortlich, denn Deutschland liegt im wichtigsten natürlichen
Verbreitungsgebiet der Buche.
Die Baumpflanzaktion wird von dem Bonner Amt für Stadtgrün und verschiedenen Baumschulen unterstützt. Durch eine Informationstafel wird dauerhaft auf die UN-Konferenz und deren Belange hingewiesen.
Rückfragen bitte an Susanne Roth: 0228 432170![]() |
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