In Deutschlands Wäldern kommen 72 Baumarten vor. 26 Laubbaum- und sieben Nadelbaumarten werden davon wirtschaftlich genutzt. Wichtig sind dabei vor allem die Hauptbaumarten Fichte, Kiefer, Buche und Eiche. Forstlich relevant sind unter den Nadelbäumen außerdem Lärche und Douglasie sowie in Süddeutschland die Weißtanne. Regional spielen auch die Edellaubhölzer wie Esche, Ahorn und Kirsche eine wichtige Rolle.

Quelle: BWI 2, 2004
Weitere Laubbaumarten sind Hainbuche, Birke, Erle, Linde, Ulme, Pappel und Robinie. Eine forstwirtschaftliche Rolle spielen sie lediglich punktuell. Weiterhin gibt es u. a. Nussbaum, Elsbeere, Ess- und Rosskastanie sowie einige Wildobstarten.
Bedeutendste Baumarten in unseren Wäldern sind die Fichten mit 28 % und die Kiefern mit 24 %. Die Buche erreicht 15 % und die Eiche 10 %.
Wirtschaftlich genutzte Wälder sind vital und deutlich widerstandsfähiger gegen Schnee und Sturm. Weniger durchsetzungsfähige Arten erhalten Freiräume und tragen zum Aufbau artenreicher Mischbestände bei, die weniger anfällig für Schädlinge sind. Gekennzeichnet durch das Baumartenvorkommen lassen sich großräumige Waldzonen in Deutschland erkennen: der kiefernreiche Norden Deutschlands, die laubbaumreichen Mittelgebirge und die Küste sowie das fichtenreiche Süddeutschland mit nennenswerten Vorkommen der Weißtanne.