Exkursionen
Für die Konferenzteilnehmer werden verschiedene Exkursionen angeboten. Ein interessantes Programm mit forst- und holz- wirtschaftlichen Themen wartet
auf Sie.

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Side-Events
Am 23. Mai gibt es ein abendliches "Come Together" der Spitzen- vertreter der internationalen Forst- und Holzwirtschaft sowie den Konferenzteilnehmern.

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5 Bäume – 5 Kontinente
Pflanzaktion mit Botschaftern und Politikern am 27.5. in der Bonner Rheinaue

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Deutscher Forstwirtschaftsrat
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist die repräsentative Vertretung aller mit der Forstwirtschaft und dem Wald befassten Kreise der Bundesrepublik Deutschland.

www.dfwr.de

Deutscher Holzwirtschaftsrat
Der DHWR ist die Spitzen- organisation der deutschen Holzwirtschaft. Seine Aufgabe ist es, die gemeinsamen Interessen der Holzwirtschaft bei grundsätz- lichen Fragen zu vertreten.

www.dhwr.de

Förderung: Holzabsatzfonds
Deutschland ein Wald-Land
Knapp ein Drittel von Deutschland - nämlich 11,1 Millionen Hektar - ist mit Wald bedeckt. Der gesamte Holzvorrat in den Wäldern beträgt ca. 3,4 Milliarden Kubikmeter; damit hat Deutschland eine führende Stellung im europäischen Vergleich. Die Holzvorräte pro Hektar sind hierzulande höher als in den "klassischen" Waldländern Finnland oder Schweden.

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Quelle: BWI 2, 2004
Der Grund liegt zum einen an den vergleichsweise guten Standorten, einer längeren Vegetationszeit und einem größeren Baumartenspektrum. Zum anderen sind hierfür eine kontinuierliche Waldpflege, der Aufbau produktiver und standortgerechter Mischwälder sowie längere Erntezeiträume verantwortlich. Bereits seit weit mehr als 200 Jahren wird der deutsche Wald nach dem Prinzip der Nachhaltigkeit bewirtschaftet, d. h. es wird maximal so viel Holz genutzt wie nachwächst. Durch den über Generationen hinweg pfleglichen Umgang mit dem Wald wurde ein kontinuierlicher Vorrat aufgebaut.

Baumartenverteilung
In Deutschlands Wäldern kommen 72 Baumarten vor. 26 Laubbaum- und sieben Nadelbaumarten werden davon wirtschaftlich genutzt. Wichtig sind dabei vor allem die Hauptbaumarten Fichte, Kiefer, Buche und Eiche. Forstlich relevant sind unter den Nadelbäumen außerdem Lärche und Douglasie sowie in Süddeutschland die Weißtanne. Regional spielen auch die Edellaubhölzer wie Esche, Ahorn und Kirsche eine wichtige Rolle.

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Quelle: BWI 2, 2004
Weitere Laubbaumarten sind Hainbuche, Birke, Erle, Linde, Ulme, Pappel und Robinie. Eine forstwirtschaftliche Rolle spielen sie lediglich punktuell. Weiterhin gibt es u. a. Nussbaum, Elsbeere, Ess- und Rosskastanie sowie einige Wildobstarten.

Bedeutendste Baumarten in unseren Wäldern sind die Fichten mit 28 % und die Kiefern mit 24 %. Die Buche erreicht 15 % und die Eiche 10 %.

Wirtschaftlich genutzte Wälder sind vital und deutlich widerstandsfähiger gegen Schnee und Sturm. Weniger durchsetzungsfähige Arten erhalten Freiräume und tragen zum Aufbau artenreicher Mischbestände bei, die weniger anfällig für Schädlinge sind. Gekennzeichnet durch das Baumartenvorkommen lassen sich großräumige Waldzonen in Deutschland erkennen: der kiefernreiche Norden Deutschlands, die laubbaumreichen Mittelgebirge und die Küste sowie das fichtenreiche Süddeutschland mit nennenswerten Vorkommen der Weißtanne.

Beschäftigte
Die Forst- und Holzwirtschaft zählt zu den Leitbranchen Deutschlands, Beschäftigte und Umsatz betrachtet. Der Wirtschaftszweig hat mehr Beschäftigte als die Automobilindustrie und erwirtschaftet einen höheren Umsatz als die Elektroindustrie oder der Maschinen- und Anlagenbau. Der Sektor beschäftigt mehr als 1,3 Millionen Menschen, umfasst rund 185.000 Betriebe und erzielt einen jährlichen Umsatz von etwa 181 Milliarden Euro.

www.infoholz.de