Exkursionen
Für die Konferenzteilnehmer werden verschiedene Exkursionen angeboten. Ein interessantes Programm mit forst- und holz- wirtschaftlichen Themen wartet
auf Sie.

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Side-Events
Am 23. Mai gibt es ein abendliches "Come Together" der Spitzen- vertreter der internationalen Forst- und Holzwirtschaft sowie den Konferenzteilnehmern.

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5 Bäume – 5 Kontinente
Pflanzaktion mit Botschaftern und Politikern am 27.5. in der Bonner Rheinaue

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Deutscher Forstwirtschaftsrat
Der Deutsche Forstwirtschaftsrat ist die repräsentative Vertretung aller mit der Forstwirtschaft und dem Wald befassten Kreise der Bundesrepublik Deutschland.

www.dfwr.de

Deutscher Holzwirtschaftsrat
Der DHWR ist die Spitzen- organisation der deutschen Holzwirtschaft. Seine Aufgabe ist es, die gemeinsamen Interessen der Holzwirtschaft bei grundsätz- lichen Fragen zu vertreten.

www.dhwr.de

Förderung: Holzabsatzfonds
Messe
Die deutsche Forst- und Holzwirtschaft auf der UN-Konferenz zur biologischen Vielfalt
Deutschland wird vom 19. - 30. Mai 2008 Gastgeber der 9. Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity, CBD) sein. Experten und Politiker aus über 180 Staaten der Erde werden zu dieser "9th Conference of the Parties" (COP 9) für drei Wochen zu Gast in Bonn sein. Es werden rund 5 000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus aller Welt erwartet. In der Woche davor, vom 12. bis 16. Mai 2008, wird die 4. Tagung der Vertragsparteien des unter der CBD eingerichteten Protokolls über biologische Sicherheit (Cartagena-Protokoll oder auch Biosafety-Protokoll, MOP 4) abgehalten.

mehr erfahren (pdf) | MOP 4

In diesen Wochen wird die Weltgemeinschaft unter deutschem Vorsitz Maßnahmen gegen die anhaltende Zerstörung von Ökosystemen beraten. Beim Weltgipfel in Johannesburg haben die Staats- und Regierungschefs aus aller Welt gemeinsam beschlossen, dass der rapide Verlust an biologischer Vielfalt bis zum Jahr 2010 wenigstens gebremst werden soll.

Die CBD (UN Convention on Biological Diversity) ist keine klassische Artenschutzkonvention. Sie deckt vielmehr den gesamten Bereich des Schutzes und der Nutzung der Biologischen Vielfalt (Lebensräume, Arten, Gene) ab. Im politischen Zentrum der COP 9 stehen dabei insbesondere der Schutz und die nachhaltige Nutzung der Wälder und der Meeresökosysteme.

Im Rahmen ihres Messeauftritts sowie mit Side Events und Exkursionen werden die deutsche Forst- und Holzwirtschaft auf der Weltkonferenz die Möglichkeit nutzen, sich innerhalb Deutschlands einem internationalen Publikum aus den Arbeitsbereichen "Biologische Vielfalt", "Nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holznutzung" sowie "Umwelt- und Naturschutz" zu präsentieren.

Die Tagesordnung der COP9 (pdf)

Programm Ministersegment vom 28. - 30. Mai 2008 (pdf)

Die Konvention - Hintergrund und Geschichte
Das Übereinkommen über die biologische Vielfalt (Convention on Biological Diversity CBD) mit Sitz in Montreal wurde als eines von drei Abkommen im Rahmen der UNO-Konferenz für Umwelt und Entwicklung (UNCED) in Rio de Janeiro 1992 unterzeichnet und trat am 29.12.1993 in Kraft. Der Konvention gehören 189 Vertragsstaaten und die Europäische Union an. Deutschland ist seit 1994 Vertragsstaat.

Bisher fanden acht Vertragsstaatenkonferenzen statt:
1994 Nassau, Bahamas
1995 Jakarta, Indonesien
1996 Buenos Aires, Argentinien
1998 Bratislava, Slowakien
2000 Nairobi, Kenia
2002 Den Haag, Niederlande
2004 Kuala Lumpur, Malaysia
2006 Curitiba, Brasilien
Um COP 10 im Jahre 2010 hat sich Japan mit der Stadt Nagoya beworben.

Inhalte und Anliegen
Die CBD geht über eine klassische Artenschutzkonvention weit hinaus. Sie deckt den gesamten Bereich des Schutzes und der nachhaltigen Nutzung der biologischen Vielfalt auf den drei Ebenen der Lebensräume, Arten und Gene ab. Der gerechte Ausgleich der Vorteile, die aus der Nutzung natürlicher und genetischer Ressourcen entstehen, ist ein wichtiger Teil des Übereinkommens. Der Begriff "biologische Vielfalt" im Sinne des Übereinkommens umfasst somit drei verschiedene Ebenen:
  • die Vielfalt an Ökosystemen
  • die Artenvielfalt und
  • die genetische Vielfalt innerhalb von Arten
Das Übereinkommen hat drei übergeordnete Ziele:
  • die Erhaltung biologischer Vielfalt
  • eine nachhaltige Nutzung ihrer Bestandteile und
  • die gerechte Aufteilung der Vorteile aus der Nutzung genetischer Ressourcen
Im strategischen Plan der Konvention wurde das Ziel festgelegt, bis 2010 die gegenwärtige Rate des Verlustes an biologischer Vielfalt signifikant zu reduzieren. Dieses Ziel wurde im Umsetzungsplan des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung / "Rio + 10" im Jahre 2002 in Johannesburg bestätigt. Das Cartagena-Protokoll ist ein Abkommen unter der Konvention, das sich mit Fragen biologischer Sicherheit befasst. (MOP4)
Die Bonner Konferenz: Weichenstellung für 2010
Die Vertragsstaatenkonferenz zur biologischen Vielfalt in Bonn ist vor allem deswegen bedeutsam, weil sie die letzte vor dem Schlüsseljahr 2010 ist. Bonn dient also der Standortbestimmung und Beschlussfassung
  • im Hinblick auf die Umsetzung des 2010-Biodiversitätsziel ("wo stehen wir?")
  • im Hinblick auf einen gerechten Zugang zu genetischen Ressourcen und gerechten Vorteilsausgleich (Access and Benefit Sharing - ABS)
  • im Hinblick auf die Zeitschiene: wie kann die noch verbleibende Zeit genutzt werden, um die 2010-Ziele zu erreichen?
  • zur weiteren Schärfung des internationalen Bewusstseins für die lebenswichtige Bedeutung von Biodiversität
  • im Hinblick auf die Errichtung von globalen Schutzgebieten (v.a. Wälder, Meeresökosysteme) und die Werbung für deren nachhaltigen Nutzung.
Gastgeberschaft und Federführungen
Die Bundesrepublik Deutschland hat anlässlich der COP8 ihre Bereitschaft erklärt, die nächste Vertragsstaatenkonferenz in Deutschland auszurichten. Dieses Angebot wurde von der COP8 angenommen. Somit ist die Bundesrepublik Deutschland offizielle Gastgeberin von COP9 / MOP4. Die Einladung zur Konferenz wurde nach dem üblichen Verfahren von der Konvention (UNCBD) selbst ausgesprochen.

Die Federführungen obliegen dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (COP9 und Rahmen-Organisation) www.naturallianz.de sowie dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (MOP4).

Termine und, Veranstaltungsorte
Die 9. UNO-Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens über die biologische Vielfalt (COP9) wird vom 19. bis 30. Mai 2008, die 4. Tagung der Vertragsparteien des Cartagena-Protokolls über die biologische Sicherheit (MOP4) vom 12. bis 16. Mai 2008 stattfinden.
Das High-Level-Segment (Konsultationen auf Regierungsebene) wird vom 28. bis 30. Mai ausgerichtet.

COP9 und MOP4 werden im Hotel Maritim, ergänzt durch temporäre Anbauten (Plenarzelte), stattfinden. Auch die umliegenden Bundesministerien sind als Veranstaltungsorte eingebunden. Das High-Level-Segment findet im World Conference Center Bonn statt.

Für die begleitende Fachmesse (Deutsche Bundesstiftung Umwelt - DBU) ist ein Bereich rund um das Hotel Maritim und den Robert-Schuman-Platz vorgesehen.

Jeden Tag läuft jeden Tag vom 12.05. – 17.05., 20.05. – 24.05. und vom, 26.05. - 30.05 die Happy Hour von 18.00 Uhr bis 20.30 Uhr auf dem Robert-Schuman-Platz in Bonn, direkt gegenüber ist der Pavillon der Forst- und Holzwirtschaft. Während der Happy Hour ist der Pavillon geöffnet.

Zum Programm der Happy Hour